Test - Fragen

Christlicher Antisemitismus in seiner geschichtlichen Entwicklung

Verantwortung für die Zukunft

 

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Aufgaben für einen Test zur Auswahl:

 

1.Im Römer Brief schreibt Paulus: „Nun sind einige Zweige an dem edlen Ölbaum ausgebrochen worden, und unter die übrigen wurdet ihr als neue Zweige eingepfropft. Obwohl ihr von einem wilden Ölbaum stammt, habt ihr jetzt Anteil an den guten Säften des edlen Ölbaums. Darum überhebt euch nicht über die Zweige, die ausgebrochen wurden. Ihr habt keinen Grund, euch etwas einzubilden! Nicht ihr tragt die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch. (Römer 11, 17 und 18)

Erläutere ausführlich dieses Bild!

 

2.Nenne und erläutere eine antisemitische Aussage aus der Zeit der frühen Kirche, des Mittelalters oder der frühen Neuzeit! (Bischof Melito 165 n. Chr. bis Papst Pius 1570 n. Chr.)

 

3.Am Straßburger Münster sind zwei Statuen angebracht, die viel über das Verhältnis von Juden und Christen im Mittelalter erzählen. Beschreibe, was zu sehen ist, und erkläre, was die ausschmückenden Gegenstände bedeuten!

 

4.Manche antisemitische Vorurteile gehen auf die Bibel zurück. Gib eine Bibelstelle wieder, die hierfür missbraucht worden ist! Erläutere, warum hier ein Missbrauch der Bibel vorliegt!

 

5.

„Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem Wort Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Wort anerkennen.“

ODER

Ehrwürdige Brüder! Gruß und Apostolischen Segen!

1. Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachten Wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen ... 15. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen, von einem nationalen Gott, von einer nationalen Religion zu sprechen, können den Wahnversuch unternehmen, Gott, den Schöpfer aller Welt, ... in die Grenze eines einzelnen Volkes, in die blutmäßige Enge einer einzelnen Rasse einkerkern zu wollen.

Ordne eine der beiden Quellen historisch ein und erläutere ihren Inhalt!

 

6.In der Jerusalemer Gedenkstätte „YADVASHEM“ wird auch der „Gerechten der Völker“ gedacht. Gib präzise an, was dazu gehört, damit jemand als „Gerechter der Völker“ zu betrachten ist! Zeige an einer konkreten Person auf, was sie getan hat, um zu diesem Kreis von Personen dazu zu gehören!

 

7.In den evangelischen Kirchen in Deutschland wurde in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft über das rechte Verständnis der Person Jesu gestritten.

1.Zeige auf, wie Jesus von den (a) Deutschen Christen und (b) von der Bekennenden Kirche verstanden wurde!

2.Beziehe persönlich Stellung zu dem Streit! Begründe deine Meinung!

 

8.Das Verhältnis zwischen Juden und Christen hat sich nach 1945 gewandelt.

Erläutere anhand eines konkreten Beispiels, welche Veränderungen dort sichtbar werden!

 

9.Von Dietrich Bonhoeffer ist folgendes Zitat überliefert: „Wenn ein Betrunkener mit dem Auto fährt, genügt es nicht, Opfer unter dem Rad zu verbinden, man muss dem Rad selbst in die Speichen greifen.“

1.Gib an, wer Dietrich Bonhoeffer war und wie er sich im Dritten Reich verhalten hat!

2.Das obige Zitat kann auf rassistische, diskriminierende Situationen angewandt werden. Erläutere unter Verwendung eines konkreten Falls, wie das Zitat dann zu verstehen ist!